Laurent PAILLIER
Laurent Paillier wurde in Saint-Brieuc, Frankreich, geboren. Schon früh begeisterte er sich für die Fotografie, die er ab 1991 der Welt des zeitgenössischen Tanzes widmete. In über dreißig Jahren künstlerischer Praxis schuf er ein Werk, das tief in der Feier des bewegten Körpers, des Lichts und des flüchtigen Augenblicks verwurzelt ist. Seine Arbeiten fangen den vitalen Impuls der getanzten Geste ein, das Spannungsfeld zwischen Anmut und Spannung, und versuchen, das Unfassbare zu erfassen: die reine Energie der Bewegung und die Präsenz des Körpers im Raum. Im Atelier schafft er Bilder, in denen die bewusst reduzierte Farbe das Wesentliche hervorhebt – die Dynamik des Körpers, das Licht und die grafische Komposition der Bewegung. Sein Werk ist Teil eines ständigen Dialogs zwischen Fotografie und Malerei und schöpft aus Referenzen von Cartier-Bresson bis Pollock, von Sieff bis Kandinsky und Miró. Dieser Ansatz lässt eine Bildsprache entstehen, in der jedes Bild zu einer Feier des Lebens und der Anmut in Bewegung wird. Seine Werke wurden international veröffentlicht und ausgestellt; insbesondere ist er der Autor von „Danser la peinture“, das er zusammen mit Philippe Verrièle verfasste und das mit dem Prix du Syndicat de la Critique in der Kategorie „Bestes Tanzbuch“ ausgezeichnet wurde.
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