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Die Fotografie ist eines der wenigen Medien, das es uns wirklich ermöglicht, den Alltag festzuhalten. Unsere glücklichen Tage ebenso wie die banalsten Momente des Zeitverlaufs – unverblümt und spontan. Die rund zehn Fotograf:innen, die am Projekt Documentary teilnehmen, haben es sich ohne Absprachen zur Aufgabe gemacht, die Schönheit des Trivialen und Alltäglichen zu dokumentieren. Sie würdigen das Geflecht unserer Leben, unserer Gewohnheiten, flüchtige Momente und das, dem viele keine Beachtung schenken. Diese fotografischen Themen haben einen eher geistigen, manchmal abstrakten ästhetischen Wert. Ihr wertvoller Blick verleiht selbst dem unscheinbarsten Objekt eine poetische Note – einem Objekt, mit dem wir alle auf tiefster, intimster Ebene verbunden sind.

13 photographes, 43 photographies

Robbie McIntosh

Robbie McIntosh, ein italienischer Fotograf mit Sitz in Neapel, entdeckte die Fotografie in seiner Jugend und hat seitdem nie wieder „zurückgeblickt“. Sein Credo: „Das Leben genießen und es nehmen, wie es kommt.“ Er hat sich auf die Fotografie von Sonntagsbadegästen an den Stränden von Neapel spezialisiert und feiert den menschlichen Körper in seiner Einfachheit – weit entfernt von den perfekten Körpern der Models. Sein Stil, inspiriert von Martin Parr, hebt gewöhnliche Körper mit ihren Falten und Unvollkommenheiten hervor. Er ist auf Instagram sehr beliebt und hat mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Hauptpreis bei den Fokus Awards 2023 und eine lobende Erwähnung beim Corigliano Calabro Photography Festival 2023.

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Christopher Anderson

Christopher Anderson ist einer der meistveröffentlichten und ausgezeichneten Fotografen seiner Generation.Von 2005 bis 2023 war er Mitglied der Agentur Magnum Photos und arbeitet regelmäßig mit der New York Times, dem New Yorker oder dem New York Magazine zusammen, insbesondere für seine Reportagen aus Konfliktgebieten.

Im Jahr 2000 brachte ihm seine Reportage über die Überfahrt von 44 haitianischen Migranten die Robert-Capa-Goldmedaille ein und markierte einen Wendepunkt in seiner Arbeit, die seither von großer emotionaler Intensität geprägt ist. 2008 veränderte die Geburt seines ersten Kindes seinen Blick: Er verließ die Kriegsgebiete, um sich dem Intimen zu widmen, und schuf eine ikonische fotografische Trilogie (Son, Pia, Marion). Heute ist er französischer Staatsbürger und arbeitet weiter zwischen Porträt, Mode und Dokumentation – mit einem konsequent persönlichen Ansatz.

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August Arena

Schon seit seiner Jugend ist August Arena leidenschaftlicher Fotograf. Mit siebzehn erhält er seine erste analoge Kamera. Durch sein Objektiv fängt er flüchtige Augenblicke ein und versucht, Emotionen und Erinnerungen zu bewahren, die durch die Finger der Zeit entgleiten.

Er nimmt die Haltung eines Beobachters ein und teilt seinen Blickwinkel, während sein Blick auf Formen und Symmetrien verweilt. Sein von Nostalgie durchdrungener Stil äußert sich vor allem in der Straßenfotografie, wo er mit Linien und Schatten spielt, auf der Suche nach visueller Harmonie. Landschaft, urbane Szene oder Stillleben – seine von Sanftheit durchdrungenen Bilder scheinen zwischen Realität und Erinnerung zu schweben, wie ein kaum erwachter Traum.

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Guillaume Lavrut

Schon seit seiner Kindheit hegt Guillaume Lavrut eine Leidenschaft für das Zeichnen, die ihn ganz selbstverständlich zu einem Kunststudium geführt hat.

Derzeit ist er Kreativdirektor in einer auf Luxus spezialisierten Agentur und erforscht seit vielen Jahren die Möglichkeiten, die ihm die Fotografie bietet. Jedes Licht, jede Form und Farbe ist für ihn ein mögliches Motiv, das den Alltag in einen visuellen Spielplatz verwandelt.

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