n

BLOG BLAUNUANCEN

Jennifer Esseiva

Lichtspiele

Jennifer Esseiva begibt sich nie ohne ihre Kamera auf Reisen! Für sie bedeutet, dass ein Foto gelungen ist, dass es eine besondere Atmosphäre verströmt. Aus diesem Grund hat sie sich dafür entschieden ausschließlich mit natürlichen Lichtquellen zu arbeiten, damit zu einem bestimmten Augenblick diese von dem Ort ausgehende, besondere Stimmung eingefangen werden kann. Sie fotografiert die sie umgebende Schönheit im Rhythmus des sich ändernden Tageslichts. Es reicht eine bestimmte Belichtung, der Rhythmus eines wechselnden Lichts oder natürliche, sich bewegende Schatten, um banale Szenen in atemberaubende Landschaften zu verwandeln.

Rund ums Werk

Fotografieren, ist wie Malen, aber mit Licht“, erzählt die Schweizer Künstlerin Jennifer Esseiva. Und da jeder Sonnenstrahl wichtig ist und Einfluss auf das Endergebnis hat, steht Esseiva auch früh auf! In dieser Serie mischen sich lange Belichtungszeiten und winterliches Wetter für eine traumhafte Atmosphäre, die vielleicht auf manche Betrachter auch psychedelisch erscheinen.

Antti Viitala

Landschaften im Wandel der Gezeiten


Er ist einer dieser talentierten Künstler, deren Berufung bereits sehr früh klar ist. Als eine Art Wunderkind fertigt der Finne Antti Viitala als Vierzehnjähriger seine ersten Bilder mit Fotoapparat an. Er startet seine Karriere als Assistent großer Werbe- und Modefotografen bevor er selbst die Welt auf der Suche nach grandiosen Panoramen bereist. Geografisch ungebunden bereist er die Welt von Island bis Südafrika, um die Kraft und die Macht der Natur festzuhalten.

Antti Viitala ist ebenfalls ein Verfechter des natürlichen Lichts in der Fotografie. Seine Kunst mischt die Techniken des vergangenen Fotografiehandwerks mit modernen Technologien. Auf diese Weise gelingt es ihm die Nuancen und selbst die subtilsten Züge seiner Motive festzuhalten.




Die elegante Fotoserie Seascapes dokumeniert auf minimalistische Weise die Gezeiten in tiefem Blau während der Herbstunwetter am Strand von Kapstadt in Südafrika. Seine Technik erlaubt es ihm auf überaus präzise Art und Weise die Bewegungen des Wassers, seine Oberflächenbeschaffenheit und Farben zu fotografieren.

HARDIBUDI

Der visuelle Künstler

Hardibudi definiert sich als einzigartig und anders. Er sieht sich nicht als Fotograf, sondern vielmehr als ein visueller Künstler. Sein Ziel ist es eine Satire der modernen Welt durch einen Prozess der Entmenschlichung anzufertigen. Dazu wählt er eine wesentlich eingeschränkte Farbpalette, oft auch nur zwei Farben und hält seine Modelle in ausdruckslosen Posen fest. Diese Ästhetik ist mit Präzision kalkuliert. Linien und Motive vermischen sich in einer Harmonie, die jede Hierarchie zwischen den unterschiedlichen Elementen der Fotografie auslöscht.

Hardibudi liegt es am Herzen seine Arbeit als Nachfolge von Andy Warhol und der Pop-Art als Bewegung zu sehen, sei es bei der Verwendung der Primärfarben, dem Wiederholungseffekt oder durch die Verflachung der Elemente.