AURELIEN VILLETTE

BIOGRAFIE

Der Fotograf Aurelien Villete, geboren 1982 in der Nähe von Paris, entdeckte auf einer seiner vielen Reisen im Jahre 2008 die Fotografie für sich. Er hinterfragt in seinen Werken den ursprünglichen Wert von heutzutage verlassenen aber ehemals prunkvollen Gebäuden. Während diese einerseits eine allgemeine Ära der architektonischen Geschichte repräsentieren, sind sie andererseits Zeuge der spezifischen Geschichte eines Landes, einer Region oder Zivilisation. Die Relikte dieser vormals wichtigen Gebäude werden so zu chronologischen Belegen eines Zeitalters. Durch seine Linse werden die Ruinen in seinen Fotografien zu Objekten der Besinnung und Meditation: Schattenspiele, Strukturen und Details in den alten Häuserwänden bekommen besondere Aufmerksamkeit und lassen den spezifischen Charakter der ehemals belebten Bauwerke durchscheinen. Er selbst bezeichnet sein fotografisches Werk nicht umsonst als "l'esprit des lieux" die "Seele der Orte". Zwischen überbordender Vegetation und dem Untergang geweihter Architektur fragen die beiden Pflanzenarchen des Künstlers Aurélie Villette nach dem vergangenen Leben der verlassenen Gebäude. Die lichtdurchfluteten Räume zeigen eine Vielzahl an Grüntönen, die dem omnipräsenten, geheimnisvollen und zeitlosen Schweigen einen Platz einräumen. Schweigen und Gedanken vor dem Trubel des nahenden Frühlings.  ... Mehr sehen Weniger sehen

" Die Architektur prägt unser gesamtes Leben, unsere Art zu leben, unseren Glauben und unsere Kultur, von der Geburt bis zum Tod und darüber hinaus. Diese ganze Vielfalt verzaubert mich jeden Tag aufs Neue"

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